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UNDP: Neues Kooperationsprogramm mit Kuba bis 2030

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Das UNDP beschließt den Rahmen für die Zusammenarbeit mit Kuba in den nächsten fünf Jahren. Gegenüber dem bisherigen Ansatz führt das Programm Änderungen ein.

Group of young people holding hands
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Der Verwaltungsrat des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) hat mit den Stimmen der Mitgliedsländer das neue Länderprogramm für Kuba für die Jahre 2026 bis 2030 (PDF) verabschiedet.

 

Darin werden die Bereiche der Zusammenarbeit zwischen Kuba und der UN-Organisation definiert, darunter wirtschaftliche Erholung und produktive Transformation, Umweltmanagement und Katastrophenvorsorge, Sozial- und Schutzprogramme und -dienstleistungen sowie institutionelle Stärkung und Modernisierung der öffentlichen Verwaltung. Zu den strategischen Themen des neuen Programms gehören die Entwicklungsfinanzierung, einschließlich des Umweltbereichs; die Arbeit zur Erlangung solider Statistiken mit Schwerpunkt auf der integrierten Messung von Vulnerabilitäten; die Kapazitäten für die makroökonomische Steuerung und die digitale Transformation mit besonderem Augenmerk auf der Umsetzung von Dienstleistungen für die Bevölkerung.

 

Das Programm führt Änderungen gegenüber dem bisherigen Ansatz ein. Dazu zählt beispielsweise der Übergang von lokalen Maßnahmen hin zur Entwicklung von Kapazitäten für die Dezentralisierung. Daneben der Wechsel von der Förderung der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien hin zur digitalen Transformation. Ebenso wird von der Versorgung abgelegener Gemeinden mit sauberer Energie auf die Förderung kohlenstoffarmer Modelle umgestellt, von linearen zu zirkulären Entwicklungsmodellen usw. Weitere Themen sind die Einführung von Kreislaufwirtschaftsprinzipien, eine gerechte Energiewende, Risikomanagement, Katastrophenvorsorge und Klimaresilienz, Ernährungssicherheit, Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung sowie Pflegedienste.

 

Das neue Programm für den Zeitraum 2026-2030 stellt nach Angaben des UNDP „eine strategische Weiterentwicklung“ der Zusammenarbeit mit Kuba dar, die auf die aktuellen Herausforderungen des Landes „mit innovativen und partizipativen Ansätzen reagiert und das Engagement für nachhaltige Entwicklung, Gerechtigkeit und das Wohlergehen der kubanischen Bevölkerung fortsetzt“. Gemeinsam mit der Europäischen Union (EU) und anderen Partnern unterstützt das UNDP Agrar- und Ernährungsprojekte im Osten Kubas sowie landesweit Projekte im Bereich erneuerbare Energien. Nach dem verheerenden Hurrikan Melissa koordinierte das UNDP gemeinsam mit der kubanischen Regierung die Verteilung von Hilfsgütern in den betroffenen Regionen im Osten der Insel. Das UNDP ist eine Organisation des Systems der Vereinten Nationen (UN) und arbeitet in 173 Ländern weltweit.

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