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Transport- und Logistikmesse: Kuba setzt auf ausländische Investitionen

29.03.2025

Kubas Verkehrsbranche steht vor vielfältigen Herausforderungen. Das nötige ausländische Kapital soll die anstehende Transport- und Logistikmesse anlocken.

Themen wie die Modernisierung der Infrastruktur, die Energiewende im Transport- und Logistikssektor und eine effizientere Logistik vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Herausforderungen für Kuba stehen im Vordergrund, wenn die 3. Internationale Transport- und Logistikmesse (FITL 2025) vom 1. bis 3. April auf dem Messegelände Pabexpo in Havanna ihre Pforten öffnet. Wenn es nach der kubanischen Regierung geht, soll die Fachmesse strategische Allianzen fördern, ausländische Investitionen anziehen und die internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Verkehr und Logistik stärken. Neben der Präsentation eines Portfolios von ausländischen Investitions- und Kooperationsprojekten, wird es spezielle Geschäftsrunden und Experten-Panels geben.

Laut einem Bericht der kubanischen Nachrichtenagentur ACN wird die Messe nationale Wirtschaftsakteure, ausländische Unternehmen und im Ausland lebende Kubaner zusammenbringen und sich mit Themen wie der nachhaltigen Mobilität von Passagieren und Fracht, der technologischen Aktualisierung von Transportmitteln und der Optimierung von Lieferketten befassen. Im Einklang mit den Bemühungen der kubanischen Regierung, die Branche zu modernisieren, werden auf der Messe die digitale Transformation und neue Technologien einen breiteren Raum einnehmen.

Ein weiteres Ziel der Messe ist das Anlocken von Finanzmitteln. Diese soll in die Entwicklung der Infrastruktur, den Ausbau der Lieferketten, beispielsweise für Ersatzteile, in die Modernisierung der nationalen Industrie und die Verbesserung der Logistikleistung des Landes fließen – allesamt Faktoren, die von großer Bedeutung für die Wiederbelebung der kubanischen Wirtschaft gelten. Die Einbeziehung internationaler Erfahrungen und bewährter Praktiken wird die Agenda der Messe ergänzen, heißt es, wobei der Schwerpunkt auf Lösungen liegt, die an den kubanischen Kontext angepasst werden können.

Der stellvertretende Verkehrsminister Marcos Bermúdez betonte gegenüber der Presse, dass die Messe nicht nur darauf abzielt, laufende Projekte zu konsolidieren, sondern auch Möglichkeiten aufzuzeigen, in einem strategischen Sektor des Landes, der mit chronischen Einschränkungen in der Fahrzeugflotte, beim öffentlichen Nahverkehr und bei den interprovinziellen Verkehrsverbindungen zu kämpfen hat.