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Haushaltsplan: Vorrang für Investitionen in strategische Sektoren

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Kuba priorisiert im Jahr 2026 Investitionen in vorrangige Wirtschaftsbereiche. Im Mittelpunkt stehen Bauwirtschaft, Lebensmittelherstellung und Energie.

Tablet mit dem Schild Investment
freepik / rawpixel.com

Kubas staatliche Investitionen werden sich im Jahr 2026 auf strategische Wirtschaftssektoren konzentrieren. Dazu zählen die Lebensmittelproduktion, die nationale Industrie und die Stromversorgung.

 

Das kündigten Kubas Premierminister Manuel Marrero Cruz und Wirtschaftsminister Joaquín Alonso Vázquez vor der Nationalversammlung Ende vergangenen Jahres an. Zwei Drittel der geplanten Investitionen in Höhe von 173,662 Milliarden kubanischen Pesos (CUP) werden demnach in strategische Sektoren fließen, davon 95 Prozent in Folgeprojekte. Das berichtet das staatliche Onlineportal Cubadebate.

 

Zu den wichtigsten Vorhaben gehört die Modernisierung des Metallurgiekomplexes José Martí, bekannt als Antillana de Acero, im Süden Havannas. Ziel sei eine Jahresproduktion von 160.000 Tonnen Walzstahl, heißt es, was den Binnenbedarf decken würde. Zudem ist die Fertigstellung der Modernisierung der Zementfabrik 26 de Julio in Nuevitas in der Provinz Camagüey geplant. Dies soll eine Verfünffachung der Produktionskapazität auf 750.000 Tonnen Zement pro Jahr ermöglichen. Weitere Gelder fließen in den Bau der neuen Anlage Cementos Moncada in Santiago de Cuba. Darüber hinaus umfasst der Plan Investitionen in Programme für Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Tabakanbau, Wohnungsbau und Viehzucht sowie in erneuerbare Energien mit neuen Solarparks und Maßnahmen in den Wärmekraftwerken zur Aufrechterhaltung des nationalen Stromnetzes. Weitere Investitionen sind zur Verbesserung der Wasserversorgung vorgesehen.

 

Im Tourismussektor sollen 21 staatliche Hotels des Tourismusministeriums und 17 Hotels der staatlichen Unternehmensgruppe Gaviota instand gesetzt und modernisiert werden. Im Bereich Biotechnologie werden Projekte zur Herstellung von Seren, Impfstoffen und Biodüngern gefördert. Geplant sind auch Investitionen in die Telekommunikation und Erdölförderung.

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